Dachschalung

Unter Dachschalung wird eine vollflächige, auf die Dachsparren/-binder/Träger aufgebrachte und aus Vollholz oder Spanplatten bestehende Unterkonstruktion auf Dächern verstanden. Unterschieden wird generell zwischen zwei Dachschalungsausführungen. Bei der sogenannten Sparschalung werden Fugen zwischen den einzelnen Schalungsbrettern frei gelassen. Bei der geschlossenen Schalung hingegen sind die Platten oder Bretter so verlegt, dass keine Freiräume entstehen.

Sparschalung oder geschlossene Schalung?

Die Wahl für eine der zwei Dachschalungsmethoden hängt in der Regel von der späteren Nutzung des unter dem Dach liegenden Innenraums ab. Ist ein später Ausbau für Wohn- oder Aufenthaltszwecke beabsichtigt, empfiehlt sich die geschlossene Schalung. Diese verhindert außerdem lästigen Windsog, der sonst durch die winddurchlässige Ausführung der Sparschalung entstehen kann.

Anforderungen

Ob eine Dachschalung realisiert wird, ist stark von der späteren Dacheindeckung abhängig. Diese kommt nur dann in Frage, wenn die spätere Dachhaut aus Dachpappe (siehe auch: Dachpappe), Dachschindeln (siehe auch: Dachschindeln) oder aus einer Blech- oder Schiefereindeckung besteht. Aufgrund dieser Aufforderungen eignet sich eine Dachschalungslösung insbesondere für kleinere Projekte wie Carports oder Garten- und Gerätehäuschen. Vollholzplatten können dafür ebenso verwendet werden wie sogenannte MDF-Platten (mitteldichte Faserplatten). So oder so gilt, dass bei Arbeiten um und auf Dächern besondere Vorsicht nötig ist – Stürze selbst aus geringer Höhe führen zu schwersten Verletzungen!