Flachdach

Als Flachdach im eigentlichen Sinne werden Dächer mit einer Dachneigung von maximal 7° (oder mindestens 3°) bezeichnet. Obwohl es ähnlich wie das Bogendach (siehe auch: Bogenbach) zu den ältesten Dachformen gehört, hat sich der Flachdachbau erst in den 1950er Jahren endgültig in unseren Breiten durchgesetzt. So ausgeführte Dachkonstruktionen müssen aber besonders gut gegenüber Regen und Witterung geschützt und entsprechend isoliert werden.

Eigenschaften

Flachdächer zeichnen sich durch eine in der Regel einfache Bauweise aus. Vorteilhaft wirkt sich diese Dachform unter Umständen nicht nur auf das Erscheinungsbild aus, sondern auch auf die darunter liegenden Geschosse. Diese können ohne Schrägen (und daher unter Umständen auch Raumverlust) genutzt werden können. Je nach Vorhaben ist darüber hinaus auch eine Begrünung oder sogar die Begehbarkeit der Dachfläche möglich. Gegenüber anderen Dachformen überzeugt diese Dachart zusätzlich durch ein geringes Eigengewicht.

Einsatzgebiete

Flachdachkonstruktionen prägen auf charakteristische Weise das Erscheinungsbild vieler moderner Wohn-, Büro- und Zweckbauten. In Flachdachausführung werden aber ebenfalls Garagen sowie Garten- und Terrassenhäuschen gefertigt. Für die wetterfeste Abdichtung von Flachdächern eignen sich in besonderer Weise Bitumen-Dachpappen (siehe auch: Bitumen-Dachpappen). Von ebenso großer Bedeutung ist aber, dass das Flachdach über entsprechende Entwässerungsmöglichkeiten verfügt, die Wasseransammlungen und mögliche Gebäudeschäden dauerhaft verhindern.