Maschenweite

Die Maschenweite gibt den Abstand zwischen zwei Drähten an. Bei quadratischen oder rechteckigen Maschengeweben beschreibt die Maschenweite in Kombination mit der Drahtstärke den Aufbau des Gewebes. In der Praxis ist die Angabe der Maschenweite wichtig beim Kauf z.B. eines Maschendrahtzauns. Denn schließlich muss der Abstand der Maschen auf die spätere Funktion des Zauns abgestimmt sein.

Die richtige Maschenweite auswählen

Engmaschige Zäune, Zäune also mit einer geringen Maschenweite, dienen dazu, Kleintiere an der Durchquerung des Zauns zu hindern. Ist die Maschenweite groß, können Kaninchen oder Hühner aber auch Füchse oder Marder durch die Maschen schlüpfen. Zum Schutz von Kleintieren ist somit ein engmaschiger und stabiler Zaun wichtig. Durch den höheren Materialbedarf sind Zäune mit einer geringen Maschenweite allerdings teurer. Häufig findet man daher Kombinationszäune aus engmaschigen Drähten im unteren Bereich des Zaunes und großmaschigen Abständen im oberen Bereich. Achten Sie daher beim Kauf eines Zaunes auf die für Ihre Anforderungen optimale Maschenweite.