Satteldach

Beim Satteldach handelt es sich um die am meisten verbreitete Dachform. Zwei geneigte Dachflächen kommen dabei am Dachfirst – also dem höchsten Punkt des Hauses – zusammen. Es sind sowohl symmetrische (beide Dachschrägen sind gleich) als auch asymmetrische Ausführungen denkbar. Satteldächer sind in der Regel einfacher und günstiger umzusetzen als andere Dachformen, was auch zu ihrer großen Verbreitung beiträgt. Je nach Region kommen unterschiedliche Dachneigungen und Traufhöhen zum Einsatz, mit denen auch witterungstechnischen Anforderungen Rechnung getragen wird.

Eigenschaften

Satteldächer sind nicht nur einfach und kostengünstig umzusetzen, sondern auch besonders witterungsbeständig. Anders als bei Flachdächern (siehe auch: Flachdach) treten aber unter Umständen Wohnraumverluste auf. Bei einer Dachneigung von maximal 30° spricht man vom flachen Satteldach. Beträgt die Dachneigung knapp 45°, ist vomWinkeldach die Rede. Als altdeutsches Dach werden Satteldächer bezeichnet, die um die 60° Grad geneigt sind.

Einsatzgebiete

Satteldächer sind bei fast jedem Gebäudetyp und in nahezu jeder Umgebung zu finden. Wohnhäuser werden ebenso in Satteldachausführung umgesetzt wie eine Vielzahl von Garten- und Gerätehäuschen. In der Regel werden Satteldächer mit Dachziegeln eingedeckt (siehe auch: Dachpfannen), können aber insbesondere bei kleineren Projekten auch mit einer Dachschalung (siehe auch: Dachschalung) und anschließender Bitumen-Abdichtung ausgeführt werden.